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Antiquitäten-Viertel


©OPT-JP Remy

Belgien ist ein ausgesprochenes Flohmarktland und somit ein „Paradies“ für Sammler und Trödler. Seit 1979 ermöglicht ein Gesetz Privatleuten ihren überflüssigen Haushalt abzustoßen. So hat sich eine rege Trödelmarkttradition entwickelt, die heute noch fortbesteht. In fast jedem Ort gibt es jede Woche einen Floh-, Trödel- oder Antikmarkt. Eine Liste der Antik- und Flohmärkte in Belgien 2007 ist kostenlos bei Belgien-Tourismus Wallonie-Brüssel erhältlich.

Informationen:

Tel.: 0221-27759-0
Fax: 0221-27759-100,
E-Mail info@belgien-tourismus.de

Antiquitäten-Viertel Sablon

Rund um den Place du Grand Sablon befindet sich eine Vielzahl von Antiquitäten-Geschäften. In den Schaufenstern stellen Brüssels renommierteste Antiquitätenhändler sündhaft teure Preziosen aus. Doch der Grand Sablon, zu deutsch der „große Sand“, ist nicht nur ein Ort der Reichen und Schönen. Auf dem Antiquitäten- und Buchmarkt am Wochenende (Sa, So) treffen sich Stöberer und Sammler und genießen die gemütliche Umgebung des Platzes mit seinen zahlreichen Cafés, Restaurants, Konditoreien und Praliniers.

Antiquitätenmarkt auf dem Sablon

Der Antiquitätenmarkt auf dem Place du Grand Sablon findet jeden Samstag von 9 bis 18 Uhr und jeden Sonntag von 9 bis 14 Uhr statt.

Tel.: 0032-2-512 98 59

Brüssels Seele – Die Marollen

Das ursprünglichste aller Stadtviertel von Brüssel ist das Marollen-Viertel. Wie drei mit dem Rechen gezogene Linien durchfurchen die Rue Blaes, Rue Haute und Rue des Minimes die Giebellandschaft der Marollen. Eine potente Käuferschicht hat die Marollen entdeckt. Ihre Liebe zu einem der letzten originären Brüsseler Quartiere bringt Geld ins Viertel. Es wird schick, in den Marollen essen zu gehen oder sich in der Eglise des Minimes trauen zu lassen. Deutlichstes Barometer für den Wandel sind die Läden der sich immer weiter in Richtung der Place du Jeu de Balle vorarbeitenden Antiquitätenhändler und Galeristen. Nur wenige Meter die Rue Haute in Richtung Sablon bringen Szenelokale einen Schuss Avantgarde ins Viertel. Fidel & etwas verlottert sind die Marollen, und obendrein eine Fundgrube für Skurriles und Antikes. Fast die Hälfte aller Marolliens sind Ausländer. Sie kamen mit den großen Einwanderungswellen der letzten Jahrzehnte ins Viertel: Zuerst die Italiener, dann die Spanier, dann die Marokkaner, schließlich Schwarzafrikaner aus Kongo.

Flohmarkt Place du Jeu de Balle

Jeden Tag von 7 bis 14 Uhr findet auf dem „Place du Jeu de Balle“ ein Flohmarkt statt, der die multikulturelle Atmosphäre dieses Stadtviertels gut repräsentiert.

Tel.: 0032-2-279 40 20

Antik- und Flohmärkte 2010

Downloaden Sie hier die Antik- und Flohmarktliste für Brüssel und die Wallonie in 2010.